VIERTE VERANSTALTUNG AM 21.11.2018

Mit dem Wissenschaftspark Gelsenkirchen fand die vierte Veranstaltung des Netzwerks an einem lebendigen Veranstaltungsort statt, der für Orientierungswechsel und Aufbruch in neue Arbeitsfelder steht. Dank der Sparkasse Gelsenkirchen, fanden die 31 anwesenden Ruhrgebietsstiftungen und 17 Organisationen auf dem Gelände des ehemaligen Gussstahl- und Eisenwerkes Munscheid & Co im Stadtteil Ückendorf Zeit für Vernetzung und Austausch. Die Schirmherrschaft des Tages übernahm Oberbürgermeister Frank Baranowski.

  Ein neues Mitglied, der erweiterte Lenkungskreis und die Neuausrichtung kommender Veranstaltungen wurden vorgestellt. Im Foyer präsentierten sich ausgewählte Projekte aus dem Netzwerk und die AG Stadtteil- und Quartiertentwicklung berichtete aus dem vergangenen Treffen. Inspiriert von den Thesen des Ruhrgebietsforschers Prof. Dr. Franz Lehner, diskutierten die 68 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den “RuhrRunden” über erfolgreiche Kooperationsansätze und lernten einander kennen.

Alle wichtigen Informationen zur vierten Veranstaltung können Sie in der Dokumentation nachlesen.

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Kooperationspartner der Veranstaltung am 21.11.2018

Logo der Ehrenamt Agentur Essen

Bericht aus den Arbeitsgruppen

Zu jeder Veranstaltung berichten die Arbeitsgruppen „Bildung“, „Engagement und Bürgergesellschaft“ und „Stadtteil- und Quartierentwicklung“ über Entwicklungen und Ergebnisse ihrer regelmäßigen Treffen.

Seit dem letzten Netzwerktreffen in Duisburg fand ein Treffen der AG „Stadtteil- und Quartiersentwicklung“ statt,
von dem Paula Elsholz (GLS Treuhand e. V.) und Manfred Berns (Stiftung Familie Herbert Grillo GmbH) berichteten.
Über das Icon gelangen Sie zu einer Zusammenfassung.

Herzlich Willkommen im Lenkungskreis – GLS Treuhand e. V.

„Wir erleben aktuell, dass der öffentliche Diskurs zu einer Verschiebung von Werten führt, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung verändert. Zivilgesellschaftliche Akteure, wie Stiftungen müssen sich da zusammen tun, um gemeinsam stärker gesellschaftliche Resilienzen zu entfalten und positive Impulse zu setzen. Wir tragen Verantwortung für den Zusammenhalt in der Region, nun auch in einem starken Netzwerk. Mit und für auch kleinere Stiftungen sowie für Stifter*innen, die mit wenig Geld und viel Engagement beitragen wollen.“

Dr. Hermann Falk und Nikolai Fuchs
Lenkungskreismitglieder und Vorstände der GLS Treuhand e. V.

Das neue Mitglied des Stiftungsnetzwerks Ruhr

Ein neues Mitglied wurde in Gelsenkirchen vorgestellt und offiziell in das Netzwerk aufgenommen.

Jens Anno Müller von der Amigonianer Müller Stiftung nahm die offizielle Mitgliedsurkunde entgegen
und stellte sich den Anwesenden vor. Die Gelsenkirchener Stiftung leistet seit vielen Jahren stadtteilorientierte Kinder-, Jugend- und Familienarbeit vor Ort und sieht sich ganz im Dienst der Jugend.

Unser Netzwerk – Organisatorisches

Marc von Krosigk (Auridis gGmbH) und Janina Krüger (Stiftung Ehrenamt Essen) moderierten den organisatorischen Teil des Tages, begrüßten die neuen Akteure und präsentierten die Neuausrichtung der Netzwerktreffen. Zukünftig soll jede zweite Veranstaltung für eine externe und stiftungsrelevante Zielgruppe geöffnet werden. Das erste geöffnete Netzwerktreffen dieser Art kann am 13. November 2019 im TZU Oberhausen stattfinden und die Beziehung zwischen „Stiftungen und Kommunen“ thematisieren.

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Impulsvortrag „Kooperation – Der Stoff, aus dem der Erfolg gemacht wird“

Mit einem inspirierenden Vortrag begeisterte Prof. Dr. Franz Lehner die anwesenden Stiftungsvertreter*innen. In seiner langjährigen Tätigkeit als Professor für angewandte Sozialforschung an der Ruhr-Universität Bochum forscht(e) der erfahrene Kenner des Ruhrgebiets viel zum Strukturwandel in der Region. In seiner Wahlheimat Gelsenkirchen sprach Prof. Lehner über die Vision einer inklusiven, kooperierenden Region Ruhr, in der vor allem die junge Generation aktiver gefördert wird.

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Impressionen der vierten Veranstaltung am 21.11.2018 im Wissenschaftspark Gelsenkirchen

Projektemarkt

Erstmalig fand ein Projektemarkt statt, bei dem acht ausgewählte Projekte ihre Arbeit vorstellten. Unter dem Titel „Stiftungsprojekte suchen Partner!“ bewarben Netzwerkmitglieder in Patenfunktion erfolgreiche Projekte, für die sie Co-Förderer oder eine Anschlussfinanzierung suchen oder die als innovatives „Best Practice“-Beispiel dienen. Vor Ort stellten die Projektmacher*innen ihre Arbeit in drei kurzen Runden vor, in denen sie die Idee und die Besonderheit ihres Projektes in den Vordergrund stellten.

Hier finden Sie die Projektvorstellungen zum Download

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Austausch in den RuhrRunden

Der Austausch untereinander ist die große Chance des Stiftungsnetzwerks Ruhr,
denn Kooperation und Vernetzung basieren maßgeblich auf Vertrauen.
Mittlerweile ist das erfolgreiche Vernetzungsformat „RuhrRunden“, nach seiner Premiere im Dortmunder Konzerthaus,
zu einer festen Tradition der Netzwerkveranstaltungen geworden.

Auch in Gelsenkirchen hatten die Teilnehmer*innen die Chance, innerhalb einer Stunde viele neue Kontakte zu knüpfen. Das gegenseitige Kennenlernen von 68 Teilnehmer*innen der Gelsenkirchener Veranstaltung fand im großräumigen Foyer des Wissenschaftspark statt

Hier finden Sie stichpunktartig die dokumentierten Ergebnisse und Erkenntnisse aus den „RuhrRunden“

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